Entstehung der Inselhaus
Kinder- und Jugendhilfe

Die Ursprünge der Inselhaus Kinder- und Jugendhilfe gehen auf Dörte Sambraus zurück, die 1981 ihr Erbe von über zwei Millionen Mark eingesetzt hat, um sich einen Traum zu erfüllen. Sie wollte Kindern helfen, die benachteiligt und durch familiäre Umstände in ihrer Entwicklung beeinträchtigt sind. Sie erwarb das Anwesen, auf dem sich heute das Kinderheim Inselhaus in Eurasburg befindet und gründete eine Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe.

Seit ihrem Tod 1996 wird die mittlerweile gewachsene und in Inselhaus Kinder- und Jugendhilfe umbenannte Gesellschaft von ihrer Tochter, der Diplom-Psychologin
Catherine Kemeny-Sambraus, als Gesellschafterin repräsentiert. Geschäftsführerin ist seit November 2017 Angelika Schmidbauer. Sie löst Rolf Merten ab, der gemeinsam mit Dörte Sambraus die Gesellschaft gegründet und aufgebaut hat. Rolf Merten leitete die Organisation 36 Jahre lang.

Das Kapital der Gesellschaft stammt aus der Erbschaft von Dörte Sambraus, die 1981 die Summe von über zwei Millionen D-Mark unter Verzicht einer privaten Nutzung für die Betreuung benachteiligter und belasteter Kinder zur Verfügung gestellt hat. Dörte Sambraus, Montessoripädagogin, arbeitete über viele Jahre an dem Aufbau der Inselhaus Kinder- und Jugendhilfe und in der pädagogisch-therapeutischen Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen mit.

Rolf Merten wurde Ende Oktober 2017 in seinen verdienten Ruhestand verabschiedet. Er leitete die Organisation 36 Jahre als Geschäftsführer. Was mit 7 Kindern und zwei Pädagogen 1981 begann, ist heute eine Institution mit ca. 100 Mitarbeitenden, die ca. 100 Kinder und Jugendliche und deren Familien auf Ihren Lebenswegen begleitet. Viele Visionen Rolf Mertens sind heute fester Bestandteil des Angebots der Inselhaus Kinder- und Jugendhilfe.